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Mittwoch, 26. Juli 2017

Was im Juni gut lief, wird im Juli fortgesetzt, kalte Suppe…

…aber dieses Mal mit Avocado. Also mein Eindruck ist, dass kalte Suppen immer beliebter werden. Gerade im Sommer im Winter wird sie eh von alleine kalt, wenn es so kläglich heiß ist und keiner Lust auf die knalle Hitze in der Küche hat.
Okay, derzeit scheint ganz Deutschland abzusaufen und ein Ende des Regens ist nicht in Sicht.
Eigentlich genau passend um mal endlich meine Rezeptversprechungen einzulösen. Du weißt ja, Frazebuck und Co. (Social Networks) haben mich auch in ihren Fängen. In den Gruppen tauscht man sich aus und zack!!! ist es passiert!!! Du postest ein Bild von Deinem Abendbrot und Deine Fans möchten das Rezept.
Klar kannst Du behaupten Deine Augen waren während der Zubereitung geschlossen und Du wüsstest nicht annähernd welche Gewürze und Zutaten in Deine Speisen gekommen sind, Du hättest nicht den leisesten Schimmer der Zubereitung usw. usw...
Aber jetzt mal ehrlich, ist nicht jeder der nach einem Rezept gefragt wird, regelrecht gebauchpinselt? Stolz wie Oskar? Mit geschwollener Brust durchs Dorf?
Ich bin es und prompt mache ich Versprechungen wie: Klar bekommst Du das Rezept, warte 3 Sekunden und ich zaubere es aus dem Ärmel. *hust*
Neulich habe ich in einer Gruppe ein gewünschtes Rezept für nach meinem Urlaub angekündigt. Ich nehme mal an, alle die das Rezept haben wollten, glauben ich bin auf mehrwöchiger Weltreise. Dabei waren die Wochen an der Ostsee so fix vorbei, das ich schon wieder fahren könnte.
Aber da der nächste Urlaub noch etwas Zeit hat, dachte ich an sinnvolle Überbrückungsbeschäftigung und komme meinen Versprechen nach.
Fang ich gleich mal mit der kalten Avocadocremesuppe zu der ich geröstetes Bauernbrot mit Kräuterbutter servierte an und sende bei dieser Gelegenheit einen ganz herzlichen Gruß an meine liebe Steffi nach Stuttgart. Ach ja, sorry das es solange dauerte, aber das warme Wetter kommt eh im August erst wieder
Avocadocremesuppe:
2 Avocados
1 Salatgurke
500 g griechischen Joghurt
2 Esslöffel Creme Fraiche
30 ml Zitronensaft
100 ml Orangensaft
30 ml weißen Balsamicoessig
½ Teelöffel Zucker
Salz und Pfeffer
2 Esslöffel gehackte Petersilie
Je 1 Esslöffel Pinien-, Sonnenblumen- und Kürbiskerne (fein gehackt und in einer Pfanne leicht geröstet)
rote Pfefferbeeren, zerdrückt
100 g Butter, weich
2 Knoblauchzehen fein gehackt
½ Bund glatte Petersilie (fein gehackt)
Abrieb einer Bio-Zitrone
Salz und Pfeffer
Pro Person eine Scheibe Bauernbrot geröstet

Avocados schälen, entkernen, in Würfel schneiden und in einen leistungsstarken Mixer (Blender, TM od. Kenwood) geben. Mit Zitronensaft, Essig und Orangensaft übergießen. Die Salatgurke ebenfalls in Würfel schneiden und zusammen mit dem Joghurt und Creme Fraiche zu den Avocadowürfeln geben und kräftig mixen. Mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen bzw. abschmecken. Sollte die Suppe zu dick sein, mit etwas kalter Gemüsebrühe verdünnen. Aber wirklich nur im Notfall, die Suppe sollte schön cremig sein.
Jetzt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen

Die weiche Butter mit dem Zitronenabrieb, dem halben Bund gehackter Petersilie und den Knoblauchzehen kräftig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen.
Kurz vor dem Anrichten pro Person eine Scheibe Bauernbrot, oder anderes kräftiges Brot, rösten.
Die Suppe in Tassen füllen, mit den gehackten Kernen, den roten zerdrückten Beeren und der gehackten Petersilie bestreuen. Jeweils etwas Kräuterbutter auf eine Scheibe geröstetem Brot geben und zusammen mit der Suppe servieren.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Der Esstisch zieht nach draußen, oder Avocadocreme mit Apfel und Garnelen...

…ach wie herrlich sind diese schönen Frühsommertage mit der frischen Kühle am Morgen und dem lauen Lüftchen am Abend. Jetzt sag doch mal, da möchte man doch wirklich einfach nur raus an die frische Luft und den Sonnenschein genießen.
Jetzt kann man ja nicht ständig dem lieben Gott den Tag stehlen und sich ausschließlich mit seinem Freizeitvergnügen beschäftigen, aber so ein ganz kleines bisschen Freizeitglück kannst Du Dir durchaus in den Alltag hineinretten. Was hältst Du davon Dir zum Beispiel mal einen Picknickkorb zu packen, oder die Satteltaschen mit Leckereien zu befüllen und nach der Arbeit mal eine kleine Fahrradtour zu starten. Du bereitest Dir einfach einige Kleinigkeiten zu, die Du gut transportieren kannst und schon holst Du Dir etwas mehr Lebensqualität und Freude in Deinen Alltag.
Du meinst das ist nicht ganz so einfach? Dir fehlen die Ideen?
Vor mir liegt ein Buch das Dir eine gute Unterstützung für so ein Vorhaben sein könnte.
An dieser Stelle herzlichen Dank an den Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Eine Ansammlung von Rezepten für Köstlichkeiten die für Picknick, Party, Fahrradtour oder einfach nur für das draußen Essen gedacht sind. Ich liebäugle mit dem einen oder anderen Rezept das ich in das Büroversorgungsprogramm aufnehme.
Nee, ich habe jetzt nicht die Kantine meines Arbeitgebers übernommen, weiterhin bin ich im Büro Selbstversorger. Ich meide die Kantine und packe, wie sich das gehört, jeden Morgen schön das Lunchpaket ein, damit ich durch den Tag ohne Schokoriegel und Konsorten komme.
Aber geht es Dir nicht auch oft so, Dir fehlen Anregungen!? In diesem Buch bin ich fündig geworden, aber eh ich Dir zeige was ich als erstes aus dem Buch nachgebastelt habe, erzähle ich Dir noch etwas über das hübsche Buch.
Es ist mit den Abmaßen von 19 x 24 cm und mit einem Hardcover recht handlich. Es hat 139 Seiten und gleich am Anfang startet es mit einem Inhaltsverzeichnis. Danach ein kleines Vorwort zum Buch und was mir hier sehr gut gefällt, Du findest Hinweise und einige Tipps zur Verpackung der Speisen, damit Du sie auch gut transportieren kannst. Das Vorwort beschränkt sich auf zwei Seiten und auf Seite 10 findest Du auch schon gleich das erste Rezept.
Eingeteilt ist das Werk in folgende Gruppen:
Soupelicious – Suppe, Gazpacho & Friends
Es grünt so grün – Frische Salate on the go
Snack it – Leckere Kleinigkeiten für Unterwegs
I’ve got hungry eyes – Gerichte mit Sattmachergarantie
Sugar for my Honey – Süsse Leckerbissen
Das Register auf Seite 134 das nach dem Abc gegliedert ist, ist sehr hilfreich und übersichtlich.
Mit einer Auswahl von acht Suppen, die man zum Beispiel in Thermosflaschen transportieren kann, ist ein guter Start gelungen. Etwas irritiert war ich allerdings warum die Avocadocreme mit Apfel und Garnelen, die ich heute vorstellen werde, ebenfalls in der Suppenkategorie zu finden ist.
Zu jedem Rezept ist das passende Bild abgedruckt und obendrein ein Tipp zum Transport der Speise. Auch der Hinweis ob und wie das Gericht an Ort und Stelle angerichtet werden soll, oder ob das Anrichten schon Zuhause vorgenommen werden sollte, finde ich durchaus hilfreich.
Unter jedem Rezept ist die Personenzahl, die Zubereitungszeit, der Schwierigkeitsgrad und ob es vegetarisch oder vegan ist, vermerkt. Hier hätte es mir gefallen, nochmals eine kleine Aufstellung zu finden, die genau nach den genannten Kriterien unterteilt wäre.
Zwar ist jedes Rezept bebildert, aber der sogenannte Shabby Chick, ich weiß noch nicht einmal ob man das so bezeichnen kann, ist für mich nicht ganz so gelungen. Aber es mag auch an der Qualität der Bilder liegen, beziehungsweise an der Druckqualität. Da bin ich nicht der Profi, der ein respektables Urteil liefern kann. Da geht nur gefällt, oder gefällt nicht.
Zu einem Preis von 17,99 € ist es im einschlägigen Buchhandel unter unten genannter ISBN erhältlich. Ebenfalls ist es als eBook erschienen.
ISBN: 978-3-7995-1022-6
Mein Fazit: Ein Buch mit schönen, interessanten Rezepten die auch gleichzeitig zur eigenen Kreativität anregen. Für jeden etwas dabei und mit diesen Rezepten kommt man schnell weg vom Nudelsalat-Frikadellen-gekochte Eier-Klischee. Mit diesen Kleinigkeiten macht ein Ausflug ins Grüne jenseits der Massenverköstigung wieder Spaß. Also eins ist sicher, wir werden den Sommer für das eine oder andere Picknick nutzen und dann packe ich bestimmt auch die Avocadocreme mit Apfel und Garnelen ein.
Avocadocreme mit Apfel und Garnelen:
160 g gekochte Garnelen
Salz
Pfeffer aus der Mühle
2 Äpfel Granny Smith
Saft einer ½ Zitrone
1 ½ Avocado (ich habe 2 Avocados verarbeitet)
1 Messerspitze Koriander gemahlen
½ Teelöffel Zucker
Koriandergrün für die Deko
Die Garnelen klein schneiden. Die Äpfel waschen, entkernen und in Würfel schneiden.
Mit den Garnelen und einem Esslöffel Zitronensaft vermischen.
Die Avocado halbieren, ebenfalls entkernen und das Fruchtfleisch aus der Schale heben. Mit dem restlichen Zitronensaft und Salz, Pfeffer, Zucker und dem gemahlenen Koriander mit einem Mixstab pürieren. Die Äpfel mit der Avocadocreme in kleine Schalen oder Einmachgläser schichten. Mit dem Koriandergrün dekorieren und gut verschließen.
Anmerkung: Im eigentlichen Rezept sollen 1 ½ Avocados verwendet werden, aber wer Avocados kennt weiß wie schnell sie verderben und unansehnlich werden, deswegen habe ich die ganzen Avocados verarbeitet.

Freitag, 15. Januar 2016

Was die Oma noch wusste - Hausmittel, oder Ingwer aufgepeppt…

…da kannst Du Dich jetzt drehen und wenden wie Du willst, der Ingwerwahnsinn geht hier im Büdchen weiter. Nach den sommerlichen Temperaturen im November und Dezember, zieht derzeit der Winter ein und ganz aktuell mit Schneefall. Draußen toben dicke Flocken vor meinem Fenster und ich sehne mich wie jedes Jahr, in der zweiten Woche vom Januar, nach dem Frühling. Sich im Januar nach dem Frühling sehnen hat im Büdchen Tradition. Irgendwie haben wir echt keine Lust mehr auf Winterküche, aber Zutaten für ein richtiges Frühlingsgericht sind auch noch nicht so wirklich auf dem Markt zu finden. Außerdem steckt in der kalten Jahreszeit hinter jeder kühlen Ecke die Erkältung. Eine der ganz üblen Zeitgenossinnen. Hinterhältig, arglistig und täuschend. Zack, liegst Du flach und quälst Dich mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Aber wir nicht – hoffe ich jetzt mal. Der Winter ist ja noch lang, wer weiß was uns noch erwartet. Soll ich Dir sagen warum? Weißt Du sicher schon, aber nur für den Fall wenn nicht, im Moment ist hier Ingwerwoche.
Ingwer ist bekannt für seine gesundheitlichen Wirkungen. Man spricht ihm zu bei Reiseübelkeit, nervösem Magen oder Verdauungsproblemen zu helfen. Durch seine Schärfe spendet er Wärme die wiederum bei der Erkältungsvorbeugung hilft. Der Stoffwechsel wird angekurbelt und das unterstützt das Immunsystem – sagt man.
Aber das alles ist zwar sehr interessant, hilft mir aber nicht wenn der Gatte Hunger hat. Und irgendwie ist es ja komisch, will der doch tatsächlich täglich etwas essen und dann steh ich da mit meinem kurzen Hemd meiner Ingwerwurzel und muss was Passendes finden. Etwas Leichtes, etwas Frisches, vielleicht etwas Fischiges. Gerade nach dem fleischlastigen Dezember keine schlechte Idee und nach Möglichkeit ohne Aufwand.
Räucherlachs ist ohne Aufwand. Avocado macht keine Arbeit, Ingwer und Chicorée sowieso genial schnell…...dachte ich.
Aus dem Lachs habe ich Röschen geformt, die Avocado, welch Wunder, musste für eine Creme herhalten. Diese Creme wurde mit geriebenen Ingwer aufgepeppt. Ich sag Dir jetzt schon, entweder du reibst den Ingwer und streichst ihn sofort durch ein Sieb, oder Du machst die ganze Avocadocreme fertig und streichst diese dann durch. Die erste Lösung ist auf jedem Fall kurzweiliger, aber wenn Du Beschäftigung brauchst, nimm die Zweite Variante. Das war der Harken am Rezept, also doch so ein ganz klitzekleines winziges bisschen Arbeit.
Durchs Sieb streichen würde ich den Ingwer aber unbedingt, es ist kein Vergnügen die Fasern des Ingwers auf der Zunge zu spüren, oder sogar die feinen Fäden zwischen den Zähnen zu haben. Außerdem geht der ganze Genuss flöten.
Schau Dir einfach mal das Rezept an, vielleicht ist es ja etwas für Dich. Die Erkältung, die Hinterhältige, die Du nicht haben willst, wird sicherlich kein Freund davon werden.
Lachsröschen an Avocado-Ingwercreme mit Chicorée:
250 g Räucherlachs (pro Person 3 dünne Scheiben)
2 Avocados
3 Esslöffel Crème fraîche
70 g fein geriebener Ingwer (durch ein Sieb gestrichen)
Saft einer Zitrone
2 Esslöffel Agavendicksaft
Salz und Pfeffer
2 Chicorée, in feine Streifen geschnitten
2 Esslöffel Balsamicoessig
1 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Honig
Von zwei Frühlingszwiebeln den grünen Teil, daraus 12 Blätter schneiden.
Salz und Pfeffer
Avocado mit Crème fraîche, Zitronensaft, Agavendicksaft und dem geriebenen Ingwer cremig pürieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Aus Balsamicoessig, Olivenöl und Honig ein Dressing rühren, ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Teller den Chicorée anrichten und mit dem Balsamicodressing beträufeln.
Den Lachs in Röschen aufrollen und auf jeden Teller drei Röschen um den Salat drapieren. An die Röschen jeweils die Blätter aus den Frühlingszwiebeln anlegen.

Zu dem Salat die Avocadocreme und etwas Brot reichen.

Dienstag, 5. März 2013

Mit Avocado-Eis den Frühling locken…

der letzte Samstag glänze mit Sonnenschein und machte so richtig Lust auf Frühling, allerdings brachte er auch diverse Nebenerscheinungen mit. Die Frühlingssonne ist eine ganz Gemeine, jedes Staubkrümelchen lässt sie erscheinen, als hättest du den ganzen Winter nicht einmal auch nur einen Putzlappen angesehen. Herr GB opferte sich und brachte die Autos in die Wagenwaschanlage. Wer mag schon mit Winterdreck auf dem Auto durch die Sonne fahren!? Den einzigen Vorteil den die Frühlingstage mit sich bringen, der Abend ist schneller da, eh Du Deinen Hausputz beendet hast und sobald die Sonne untergegangen ist, ist auch der Staubspuck vorbei und Du kannst Dich wieder ganz gelassen Deinen Hobby zu wenden. Ach Dein Hobby ist putzen? Dann komm doch mal vorbei, das Büdchen ist noch lange nicht frühlingsfein und während Du mit meinem Staub in den Krieg ziehst, zieh ich in die Küche und mach Dir ein super Avocado-Eis. Das hatte ich neulich für Herrn GB gemacht und er war von der Cremigkeit so begeistert, dass er das Avocado-Eis am liebsten als Standarteis im Büdchen einführen würde. Solltest Du jetzt keine Lust auf einen Frühlingshausputz im Büdchen haben, dann kannst Dir auch Dein Eis selber machen….
Avokadoeis:
450 g Avocadofruchtfleisch
100 ml Limetten und Zitronensaft
200 ml Sahne
6 Esslöffel Puderzucker
2 Esslöffel Läuterzucker
Das Avocadofruchtfleisch mit dem Saft und allen anderen Zutaten vermischen und mit einem Mixstab pürieren. Wer es besonders cremig haben will, der streicht die Masse durch ein feines Sieb. Die Creme entweder in eine Eismaschine geben und bis zur gewünschten Festigkeit gefrieren, oder die Masse in eine Metallschüssel geben,
eine Stunde gefrieren und dann halbstündlich gründlich durchrühren. Nach einer Gefrierzeit von 3 bis 4 Stunden ist das Eis verzehrfertig.

Montag, 28. Januar 2013

Avocadosalat mit Limettensauce für Herrn GB und Sus…

… Baumkuchen mit Marzipan und Orangen habe ich gebacken. Dann kleine, angebliche, Liebestörtchen, dazu werde ich demnächst mehr erzählen und zum guten Schluss für Herrn GB noch ein Dessert aus Orangen-Vanillecreme mit Blaubeeren. Doch das wollte er schon nicht mehr. Nach Baumkuchen und Liebestörtchen ist selbst ihm das süße Zeugs fast aus den Ohren gekommen. Ja so sind Männer, erst kann es nicht süß genug sein und dann doch lieber ein Steak. Steaks lagen in der Tiefkühltruhe und ich sag Dir, Du kannst noch so super Hightech Geräte haben, aber Steaks brauchen Zeit zum auftauen, die machste nicht mal eben zack und dann sind die fertig. Das kannste knicken.
Ich musste also den Kühlschrank durchforsten, ach welch ein Wunder, ich hatte Gemüse griffbereit, frisches Gemüse darunter Avocado. Da wurde nix aufgetaut, da habe ich lediglich nach einem geeigneten Rezept gesucht. Dann bin ich in einem älteren Kochbuch fündig geworden und war echt überrascht wie modern es schmeckte. Das Kochbuch ist von einem Koch dessen Name ich garantiert nicht erwähnen werde da ich seine Selbstvermarktung einfach nur bäääh finde. Also werde ich keine Werbung machen und das Rezept habe ich eh abgeändert. Also ich ab in die Küche und mal eben Pi mal Daumen was Frisches nachbasteln. Ich sag Dir was, in null komma nix war der Salat fertig, sah hübsch aus und war mega erfrischend nach dem ganzen Süßkram. Herrn GB kam der Salat gerade recht, denn nach solch einer erfrischenden Kleinigkeit rutsch auch wieder das Dessert und schwupp war das dann auch weg.
Garten-Koch-Event Januar: Avocado [31.0.12013]
So ganz nebenbei habe ich Bilder gestern bei Facebook eingestellt, Ihr wisst schon diese Soziale-Plattform *hüstel* und der Barbara von Barbaras Spielwiese gefiel mein Teller. Und jetzt frag mich nicht, aber irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass Barbara auf ihrer Spielwiese ein Event anbot. Ein Avocado-Event!!! Da wäre mein Rezept doch bombig aufgehoben, oder!? Ja und dann kam die Ernüchterung, fast hätte ich mir einen Wolf gesucht, aber den Event habe ich nicht gefunden. Nach Brille putzen und tief durchatmen sprang mir plötzlich ein Bild vom Avocado-Event förmlich in die Augen. Meine Stimmung stieg wieder. Aber es ist nicht die Wiese von der Barbara auf der der Event spielt, das Spektakel findet im Gärtnerblog bei Sus statt!
So Sus, dann musst Du Dir den Speisengang mit Herrn GB teilen. Also Du bekommst das Rezept und er durfte essen, ist doch okay so, oder!?
Avocadosalat mit Limettensauce…
Das Dressing aus folgenden Zutaten herstellen
Abrieb einer ganzen Limette
175 g Frischkäse
Saft einer Limette
2 Esslöffel Olivenöl
90 ml Gemüsebrühe
1 Teelöffel feinen braunen Zucker
Salz, Cayennepfeffer
Alle Zutaten gut verrühren, idealerweise mit einem Pürierstab

2 Avocados, pro Person 1/2 Avocado in schmale Spalten schneiden.
1 Salatgurke vierteln und in dünne Scheiben hobeln
1 Mango schälen und auch in feine Scheiben schneiden
8 Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden
Diese Zutaten hübsch auf Teller anrichten und die Sauce in einem separatem kleinen Glas reichen.
Ein knuspriges Weißbrot vervollständigt den Genuss…



Freitag, 10. Februar 2012

Reste von der blauen Suppe...

Also keine Panik, die blaue Suppe ist gegessen und hier wird jetzt auch nichts aufgewärmt, höchstens noch einmal erinnert. Für die Suppe hatte ich 2 Forellen gekauft die super zart und sehr aromatisch waren. Also genau das Richtige für den Suppenansatz und schlank waren sie nun auch nicht gerade. Ich denke genau weil sie etwas pummeliger um die Hüften waren, hatte ich am nächsten Tag noch zwei Filets übrig. Jetzt stellte sich wieder die Frage der Resteverwertung.Seit Tagen schwirrten mir weiße Bohnen im Kopf herum, als Salat mit Thunfisch. Ich hatte es mir so fest vorgenommen, dass diese Bohnen kurzfristig auf die Büdchenspeisekarte kommen und nun kamen mir diese Filets in den Weg.
Organisieren, umdisponieren oder arrangieren sind mir bekannte Fähigkeiten. Ich organisierte weiße Bohnen, disponierte mein Rezepttitel um, arrangierte mich mit den Forellenfilets und brachte keinen Bohnen-Tomaten-Thunfischsalat auf den Tisch. Denn genau den sollte es eigentlich geben. Jetzt mussten eben, wie schon angekündigt, die Forellenfilets herhalten.
Um genau zusagen, wurde es ein Salat aus 2 Salaten und einer eigenen Idee.
Bohnen-Tomaten-Avocadosalat an Forellenfilets
2 Forellenfilets
Ca. 400 g gekochte weiße Bohnen
16 kleine Cherrytomaten
1 Avocado
1 rote Zwiebel
2 Esslöffel gehacktes Oregano
Olivenöl
Saft einer Zitrone
3 Esslöffel aromatischen Balsamessig
Tomaten halbieren, Avocado in kleine Würfel schneiden, Zwiebel in feine Würfel hacken und alles zusammen mit den Bohnen in eine Schüssel geben.
Olivenöl mit Zitronensaft, dem Balsamessig, Pfeffer und Salz und dem gehackten Oregano mischen und zu einem Dressing aufschlagen, über das Gemüse geben.
Den Salat 30 Minuten ziehen lassen. Die Forellenfilets bei 50° im Backofen leicht erwärmen und auf warmen Tellern anrichten. Den Salat zu den Forellenfilets arrangieren und evtl. mit einer Scheibe Baguette servieren.
Übrigens: einige Stangen Frühlingszwiebeln wären farblich sicher auch noch hübsch gewesen, aber die haben sich vorher verdrückt und waren zum gegebenen Zeitpunkt aus...


Dienstag, 15. November 2011

Alle guten Dinge sind drei oder sieben, diesmal gibt es Avocado…

Die Party geht weiter, bzw. sie hat ja noch gar nicht angefangen, also die Party von Alice. Ich habe ja kaum einen Schimmer wie hoch die Personenzahl ist, die zu ihrer Fete kommt.Also ist es ganz gut ein Rezept aus dem Ärmel zu zaubern, das super schnell geht und gleich eine ganze Meute abfüttert.
Die beiden letzen Rezepte, also das mit den Kartoffeln und das mit den Toastmuffin, habe ich ja Herr Pranschke stibitzt und jetzt auch noch das Dritte.
Wie toll ich das Buch finde habe ich Euch ja schon erzählt und ich kann nur sagen ich entdecke immer wieder kleine Tipps und Anregungen.
Genauso ging es mir jetzt mit diesem Avocado-Aufstrich. Der ist so schnell gemacht, ich möchte mal behaupten, den könnte man locker in 15 Minuten aus dem Ärmel schüttel, wenn abzusehen ist, dass es evtl. mit dem Büfett knapp wird.
Die Zutatenliste ist wieder der Hammer:
Im Kinderlied "Backe, backe Kuchen der Bäcker hat gerufen“ benötigt man sieben Sachen. Sieben Sachen benötige ich auch für dieses Rezept:
2 reife Avocados
Saft und Schale einer Bio Limette
2 Esslöffel Olivenöl

Salz (ich habe Fleur de sel mit Zitronenzesten geschenkt bekommen, das kam wie gerufen)
Einige Spritzer Tabasco oder Cayennepfeffer
Crostini oder Baguettescheiben
Chilifäden
Die Crostini bzw. Baguettescheiben mit einigen Tropfen Öl beträufeln und im Backofen unter dem Grill rösten.
Zwischenzeitlich die Avocado schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Saft und der Schale der Bio Limette mit einem Mixstab pürieren. Mit Salz und Tabasco würzen. Die Avocadocreme etwas ziehen lassen und die knusprig gegrillten Cristini damit bestreichen.
Die kleinen Brotscheiben mit Chilifäden garnieren und servieren.
Na, ist doch fast wieder ein Rezept mit Zutaten aus dem Küchenvorrat, oder?!

Freitag, 24. Juni 2011

Hmmm, sehr seltsam, Maisplätzchen die also verdunsten…

Nach der ganzen Völlerei mit unserem Besuch in den letzten Tagen muss jetzt mal wieder etwas Gemüse auf den Tisch. Außerdem will ich schon seit Wochen das Rezept vom Bill ausprobieren. Okay, Mais ist jetzt nicht ganz so sehr figurfreundlich, aber sehr lecker und in Kombination mit Avocado ein vollwertiges Mittagessen, außerdem sooo lecker da bleibt nichts übrig.Ich habe mich genau ans Rezept gehalten und es sind einige Maisplätzchen zusammengekommen, die konnte man unmöglich mit zwei Personen verkonsumieren, wir konnten scheinbar! Erst natürlich mit der schönen Avocado-Salsa die ich auch nach Rezept gebastelt habe, die restlichen Plätzchen habe ich in eine Schale zur Aufbewahrung gegeben. Dann, ja dann standen sie da in der Küche so herum und irgendwie müssen sie wohl verdunstet sein. Natürlich gestehe ich, dass ich mich nicht bremsen konnte und zwischendurch auch eins, zwei oder drei Mal zugegriffen habe, aber wo die ganzen anderen hin sind ist mir völlig schleierhaft, ehrlich. Auch Herr GB war völlig ratlos. Hmmm, sehr seltsam, Maisplätzchen die also verdunsten…


Maisküchlein mit Avocado-Salsa
500 g Maiskörner gegart
1 rote Zwiebel in feine Würfel gehackt
2 Eier
gehackte Korianderblätter, ca. eine Hand voll
125 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
Salz, frischer Pfeffer und Öl zum Braten
400 g Maiskörner, Korianderblätter, Zwiebelwürfel und den Eiern in einen Blender (Mixer) geben und auf höchster Stufe pürieren. Mehl mit Backpulver mischen und zu den pürierten Mais-Eiern geben. Alles gut vermengen und die restlichen Maiskörner unterheben. Den Teig mit Pfeffer und Salz würzen und in heißem Fett kleine Plätzchen ausbacken.

Avocado-Salsa
1 reife Avocado entsteint und gewürfelt
gehackte Korianderblätter, ca. eine Hand voll
2 Esslöffel Zitronensaft
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
Salz und Pfeffer
Avocadowürfel mit Korianderblätter, Zitronensaft und Frühlingszwiebeln mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und gute 30 Minuten ziehen lassen. Die Zutaten sollten sehr behutsam gemischt werden.

Maisküchlein und Avocado-Salsa auf Teller anrichten und servieren.