Mittwoch, 20. September 2017

Rezept für Blöde, oder einfach nur Joghurtbrötchen….

….Du weißt ja, ich treibe mich des Öfteren in diversen Social Networks herum und dort tauscht man sich aus.
Themen??? Gott und die Welt und natürlich irdische Genüsse.
Jetzt mal ehrlich, kennst Du auch den Spruch: Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann?
Auf gut deutsch heißt das doch man sollte eigentlich jeden Tag mit frischen Brötchen starten, oder habe ich das falsch interpretiert?
In den Foren und Gruppen dieser Welt siehst Du wie wundervoll morgens die Frühstückstische gedeckt werden. Im Moment muss aber auch jeder mit seinen eigenen selbstgebackenen Brötchen auftrumpfen, nur ich Bröttchenbackdummi greife auf gekaufte Brötchen zurück. Nicht dass Du denkst meine Brötchen wären Supermarktware, nee nee, ganz frische vom ortsansässigen Bäcker der auch wirklich nur das Beste Mehl verarbeitet.
Aber es sind eben keine selbstgebastelten.
Aber jetzt habe ich das ultimative Rezept gefunden und für mich passend gedengelt. Quasi ein Brötchenrezept für Blöde. Genau das Richtige für mich. Es ist so total simpel, das kann jeder.
Einige Freunde im Social Network haben sie auch schon auf den Tisch gebracht und bisher waren sie alle sehr begeistert. Das geniale an dem Rezept, Du kannst alle Zutaten im Hause haben und das Einzige was Du Dir wirklich nehmen solltest, ist etwas Zeit. Wirklich nicht mehr.
Schau Dir einfach mal das Rezept an, vielleicht gefällt es Dir ja und Du zählst hinterher auch zu meinem begeisterten Joghurtbrötchenfanclub.
Joghurtbrötchen:
200 g Wasser, lauwarm
1 Beutel Trockenhefe
450 g Weizenmehl Type 550
50 g Roggenmehl Typ 1150
150 g Joghurt, kann ruhig der 10% sein
1 Teelöffel Honig
15 g Butter
1 Teelöffel Salz
1 gehäufter Teelöffel Backmalz
Etwas Mehl zusätzlich zum bestäuben (kann auch Weizenmehl Typ 405 sein).
Wasser mit Trockenhefe und Honig verrühren und 10 Minuten warm halten.
Sobald die Hefe leicht schäumt, alle restlichen Zutaten zufügen und zu einem Teig verkneten. Anschließend in einer Schüssel abgedeckt gehen lassen.
Mit etwas Mehl bestäuben und Kugeln in Größe von 95-100 g abstechen. Mit bemehlten Händen zu Brötchen formen und in Mehl wälzen. Anschließend auf ein bemehltes Brötchenblech legen. Es werden ca. 9 -10 Brötchen. Die Brötchen mit einem scharfen Messer, oder Rasierklinge ca. 2 cm tief einschneiden und nochmals gehen lassen bis sie sich um das Doppelte vergrößert haben. Übrigens, wer Sternenbrötchen haben möchte, kann auch einen Apfelteiler verwenden. Dieser Tipp kam von der Haushaltsperle Jutta, Du weißt schon die vom Schnuppschnüssblog
Zwischenzeitlich kann schon mal der Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Etwas Wasser in den Backofen spritzen, oder noch besser eine Schale mit Wasser unten in den Backofen stellen. Dann die Brötchen gute 20-25 Minuten backen.

Das erste Brötchen esse ich immer aufgebrochen mit kalter guter Butter.

Kommentare:

  1. Sehen toll aus....dein Teig ist ja riesig aufgegangen.
    Werde ich mal ausprobieren.

    Lieben Gruß
    Dagmar

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    1. Vielen Dank für das Kompliment!
      Ich hatte den Teig in eine angewärmte Edelstahlschüssel gegeben und dann noch in die Sonne gestellt, der ist abgegangen wie Schmitzs Katze :-)
      Liebe Grüße
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