Montag, 30. Juli 2012

Arthurs Tochter schreibt!

Du bist foodblogsüchtig und traust Dich nicht in Urlaub zu fahren weil Du ohne Foodblogs nicht sein kannst? Das ist der Hammer dann geht es Dir ja genauso wie mir, meine liebsten Lektüren sind auch Foodblogs. Egal, morgens, mittags, abends Foodblogs ich weiß wie die Dinger süchtig machen können. Doch für diesen Sommer habe ich die Ultimative Lösung gefunden. Eine Urlaubsüberbrückungslösung. Also solltest Du meinen Tipp den ich jetzt für Dich habe, gut finden, dann musst Du, eh Du Deinen Urlaub buchst, vorher noch eine winzige Kleinigkeit erledigen. Du musst in eine Buchhandlung gehen. Danach kannst Du dich Hals über Kopf auf die Socken machen. Das Buch das ich Dir jetzt vorschlage musst Du dir unbedingt für Deine Ferien besorgen. Es ist DIE Lektüre für diesen Sommer. Es ist zwar schon einige Tage auf dem Markt, aber aktueller denn je.
Na, jetzt habe ich Dich neugierige gemacht, oder!?
Dann will ich Dich mal nicht länger auf die Folter spannen. Du kennst doch die Tochter vom Arthur. Die, die ständig unterwegs ist, kocht und nur so vor guter Laune sprüht. Oder besser gesagt Du kennst ihren Blog. „Arthurs Tochter kocht“. Die kocht nicht nur die schreibt auch. Jaha, da machste jetzt große Augen ne?!
Also, wie gesagt, Du gehst in eine Buchhandlung und verlangst nach Arthurs Tochter kocht. Nein, das ist nicht der Blog, sonder ihr Buch, ja von der Tochter selbst geschrieben. Auf dem Cover siehst Du eine hübsche lebhafte Frau die in einem Kochtopf hängt. Ja richtig, sie hängt oder sitzt in einem Kochtopf. So ist sie eben! Ach ja, sie hat wirklich Geschmack, Du musst nur auf ihre Schuhe achten. Echt schicke Dinger!
Also Du kauft Dir diesen Schinken und fährst damit in Urlaub und damit Du weißt was Du Dir da ins Gepäck steckst erzähle ich Dir mal etwas darüber.
Also Arthur seine Tochter erzählt ihre Geschichte, um genau zusagen einen Teil ihrer Lebens- bzw. Foodbloggerlebensgeschichte. Sie berichtet über ihr Leben von Kindheit an und wie sie zum bloggen gekommen ist. Selbst den Part wie ihre Kochleidenschaft begann lässt sie nicht aus. Wenn Du ihren Blog liest wird Dir das eine oder andere bekannt vorkommen, aber Du wirst auch sehr viel über die Tochter erfahren was nicht in ihrem Blog steht. Ein leicht beschwingtes Buch in handlichem Format. Erfrischend fröhlich, aber auch nachdenklich, wachrüttelnd und kritisch. Ebenso wie man die Astrid bisher über ihren Blog schon kennengelernt hat. Ach jetzt weißt Du nicht wer Astrid ist? Astrid ist die Autorin und selbstverständlich die Tochter vom Arthur. Eigentlich heißt sie Astrid Paul.
Sie schreibt auch über die Foodbloggerszene. Über den Spaß den das bloggen mit sich bringt, über die schönen und hässlichen Seiten des Bloggens. Ja Du hast richtig gelesen, die Tochter berichtet über hässliche Seiten des Bloggens. Das sind die Momente in denen der Konkurrenzkampf missgünstiger Blogger angesagt wird. Ja auch das gibt es scheinbar in der Szene, es „menschelt“ halt überall.
Nicht zu vergessen, das Buch ist nicht nur Inhaltlich voll im Trend, es ist auch optisch ein Hingucker. Das Cover habe ich Dir bereits beschrieben, doch es sieht auch ohne Umschlag recht schick aus. Das Fadenlesebändchen zeugt von Geschmack und ist mein ureigen geliebtes i-Tüpfelchen. Farblich natürlich passend. Solltest Du mal Deine Kaffeetafel in Lila-Violett decken, könntest Du das Buch sogar als Teil Deiner Deko einflechten. Der dunkle Lilafarbton ist so modisch das kannst Du unmöglich ignorieren. Ich weiß, Du musst jetzt schmunzeln, aber mal so ganz unter uns, glaubst Du die Tochter hätte es zugelassen das ihr Buch nicht im aktuellen Dress daher kommen würde?
Mir war klar dass ich Dich zum Kauf dieser Lektüre überzeuge und was der Verlag zu diesem netten Buch zu sagen hat möchte ich Dir natürlich auch nicht vorenthalten:

Astrid Paul ist besessen vom Essen.
Bereits in jungen Jahren von unbeschwertem Genuss plötzlich zurückgeworfen auf religiös motivierte Einschränkungen, eroberte sie sich im Laufe der letzten 30 Jahre ihr kulinarisches Leben fern von jeder Dogmatik zurück. Mit entspannter Gelassenheit und voller Humor berichtet sie seit 2009 von ihren kulinarischen und anderen Abenteuern in einem der populärsten deutschsprachigen Genussblogs, »Arthurs Tochter Kocht«.


ASTRID PAUL
ARTHURS TOCHTER KOCHT … UND SCHREIBT:
Astrid Paul, 44, Allroundgenießerin, Organisationstalent und leidenschaftliche Köchin, eröffnete mit 23 Jahren ein Café, pachtete anschließend ein Hotel, leitete ein Weingut und organisierte Veranstaltungen. Nach einer Tätigkeit als Managerin in einem großen Lebensmittelkonzern hat sie sich 2011 mit dem Unternehmen »Arthurs Tochter Kocht – einfach kulinarisch« erneut selbstständig gemacht. Seit 2009 schreibt sie als »Arthurs Tochter« einen der bekanntesten und erfolgreichsten Foodblogs in Deutschland ; sie arbeitet mit Sterneköchinnen und -köchen zusammen, einige ihrer inzwischen über 200 Rezepte sind bereits in Buchform erschienen. Wie dieser Blog ihr Leben bis in die Grundfesten nicht erschüttert aber verändert hat, welche Sichtweisen sich ihr erschlossen haben, welch wunderbare und spannende Begegnungen mit anderen Menschen sie hatte, wie Virtualität in das echte Leben Einzug gehalten hat, wie »Arthurs Tochter Kocht« im Handstreich neue Maßstäbe für Foodblogger gesetzt hat – von all diesen Dingen und natürlich von sinnlichen Genüssen im Web 2.0 erzählt dieses Buch.
Top-5 Food-Bloggerin (Wikio). Unterhaltsame Geschichten über das Leben als Bloggerin. Reflektierte Auseinandersetzung mit dem Web 2.0.

ASTRID PAUL
ARTHURS TOCHTER KOCHT
MEIN B_LOGBUCH
272 Seiten
13,5 x 21,5 cm
Gebunden, Schutzumschlag, Fadenheftung
Erscheinungstermin: 05.04.2012
ISBN-13: 978-389910532-2
€(D) 17,90 / €(A) 18,40 / sFr 25,90

Das Buch ist im Collection Rolf Heyne Verlag erschienen.


Kommentare:

  1. Klingt wirklich interessant dieses Buch. Mal schauen, wann es in meinem Regal steht.

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  2. Toll ;-) ein grosser Nachteil hat das Buch, es ist viel zu schnell gelesen!
    Grüessli aus der Widmatt
    Irene

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  3. @Henriette, je eher umso besser ;-)

    @Irene, da hast Du natürlich recht, ich hoffe auf eine Fortsetzung ;-)

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  4. :)
    Das war ja eine nette Überraschung, liebes Klärchen! Und die Farbe des Einbandes ist natürlich meinem Lieblingsgemüse geschuldet. ;)

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  5. @Tochter, gib es zu, Du hast mit der Buchveröffentlichung gewartet bis die Farbe wieder modern war ;-)))
    Da fällt mir ein, ich hatte doch extra eins Deiner Auberginenrezepte nachgebastelt und wollte es mit der Buchrezension veröffentlich, mist! Aber lecker war es ;-)

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Allerdings werden neuerdings aus gegebenem Anlass die Kommentare erst durch mich geprüft eh sie freigeschaltet werden. Leider ist die Anzahl der Spams in letzter Zeit so enorm angestiegen das ich mich zu dieser Vorgehensweise entschließen musste. Ebenfalls werden anonyme Kommentare, wie auch Einträge die mit Werbelinks versehen sind, prinzipiell nicht veröffentlicht. Auch die notorischen penetranten Besserwisser möchten dem Büdchen bitte fern bleiben. Sie sind unerwünscht, dafür gibt es einschlägige Foren auf denen sich diese "Gutmenschen" austoben können.
Ich weiß dass meine Stammleser und Blogschreiber diese Meinung mit mir teilen und vollstes Verständnis haben.
Gegenüber Mitmenschen die meinen sich an diese Regel nicht halten zu müssen, behalte ich mir rechtliche Schritte vor.